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Auch die Segler wurden immer größer, schnell waren die 4 m
Spannweite überschritten, und das Starten mit dem Gummiseil war echter
Sport. Wir zogen Segler bis etwa 9 kg Gewicht mit doppeltem Gummischlauch
in die Luft. Es wurde dann eine Knorpp Hochstartwinde gekauft, mit
Seilrückholung. Für die Unterbringung der Winde gruben wir eine
Stahlblechkiste in die Erde. 1987 gründeten wir aus rechtlichen Gründen
einen Verein, die INTERESSENGEMEINSCHAFT MODELLSEGELFLUG e.V. Ich wurde zum Geschäftsführer gewählt. Der Verein organisierte sich im Deutschen Modellflieger Verband e.V. Gleichzeitig beantragten wir beim Regierungspräsident in Münster die Aufstiegsgenehmigung für Segelflugmodelle bis 20 kg Abfluggewicht. Diese Genehmigung wurde uns dann ein Jahr später nach einigen Gutachten und Lokalterminen erteilt. Die Mitgliederzahl überschritt die 20.
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Da wir ausschließlich Segelflug betreiben, konnte auf die
Errichtung von Fangzäunen verzichtet werden. Auch Hüttenbau oder
sonstige bauliche Maßnahmen unterblieben. Lediglich das Mähen der Start-
und Landebahn wurde in erforderlichen Abständen durchgeführt. Der dazu
erforderliche Aufsitzmäher ist in einem kleinen dazu errichteten Schuppen
auf dem Grundstück eines benachbarten Landwirtes untergebracht. In den
80-ger und 90.ger Jahren wurden viele Fahrten auf die Wasserkuppe gemacht.
Auch gemeinsame Freizeiten auf der Koralpe/Kärnten und in Fiss wurden
regelmäßig durchgeführt.
Etwa 2006 wurde das angrenzende Naturschutzgebiet
zu unseren Ungunsten erweitert. Das Fluggelände liegt
nun am östlichen Rand des NSG. Der Flugbetrieb wurde jedoch, Heute sind fast alle Segler mit E- Motoren ausgerüstet. Standartgrößen liegen zwischen 4- und 5 Meter Spannweite. |
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| Unbestritten gab es da auch noch eine Neigung zur anderen Sparte des Modellfluges, das waren Motorflugzeuge. 1997 fing ich dann mit dem Bau eines solchen an: einen Skywing von Roebers. Hochdecker abgestrebt, 2,5 m Spannweite für Motoren ab 30 ccm. Anfang 1998 stand der Erstflug bevor. Als Antrieb hatte ich einen 50 ccm Moki Benzinmotor eingebaut. | Der Erstflug erfolgte auf einem geeigneten Wiesengrundstück und verlief absolut unspektakulär. Der Skywing war mit dem 50.ger Moki mit 5 PS flott unterwegs. Das Starten von der Wiese konnte jedoch für weitere Flüge keine Lösung sein. Da feststand, die Motorfliegerei auch mit größer dimensioniertem Gerät zu betreiben, suchte ich einen Modellflugplatz mit langer Landebahn. |
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Der SKYWING von Roebers war mein erster Motorflieger. Die Flüge damit entschieden über den weiteren Bau von Motor - Flugmodellen |
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Mein FLYBABY entstammt einem Bausatz von BALSA USA und ist in Ganzholzbauweise aufgebaut. Angetrieben wird von einem 2-Zylinder Boxermotor von 3W mit 70 ccm und etwa 7,5 PS. Die Spannweite beträgt 2,9 m und das Gewicht knapp 14 kg. |
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